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Sep 18
2019

Dass ein Zukunftsthema wie Smart City auf reges Interesse stößt und stark diskutiert wird, merkten wir auf der Smart City Conference im September auf der "Digitale Woche Kiel". Die Landeshauptstadt Kiel, die Kieler Wirtschaftsförderung, The Bay Areas e. V., die DiWiSH e. V. und die OASC & Fiware Foundation e. V. hatten ins Kieler Rathaus geladen.

Spannende Fachvorträge und Einblicke in aktuelle Smart-City-Projekte

Ein buntes Programm führte durch den gesamten Aktionstag der Smart City Conference. Zum Start sprachen alle Vertreter der Mitveranstalter, darunter auch Björn Schwarze, als Leiter der DiWiSH-Fachgruppe Smart City. Im Anschluss erfuhren interessierte Teilnehmer, warum einheitliche Daten-Standards sinnvoll und notwendig sind. Bis zur Mittagspause stellten drei internationale Referenten aus Kiels Partnerstädten ihre bereits erfolgreich umgesetzte Smart-City-Projekte vor. Vertreter aus dem polnischen Gdynia, dem dänischen Aarhus und dem spanischen Catalonia berichteten von ihren bisherigen Erfahrungen, Erfolgen und Hürden mit Smart Citys in ihren Städten.

Themencluster mit vielen Diskussionsbeiträgen

Nach der Pause ging es in drei großen Themenblöcken mit unterschiedlichen Fachvorträgen weiter, den Anfang machte die Mobilität der Zukunft. Dabei ging es nicht nur um Nachhaltigkeit, Carsharing und Klimawandel, sondern auch um Livedaten und Smart-Mobility. Das Publikum zeigte in der anschließenden Diskussions- und Fragerunde Interesse an smarter Mobilität auf dem weiten Land, statt ausschließlich in der vernetzten Stadt.

Im zweiten Themenbereich ging es um Open Data: Die einzelnen Redner legten ihr Augenmerk auf Verwaltungsdaten, maschinenlesbare Daten, gleiche Daten-Standards und den Datenhandel der "Big Five". Im Anschluss äußerten einige Besucher den Wunsch nach mehr Datentransparenz, um zu erfahren, welche Daten bspw. Facebook oder Dataport über sie sammelt.

Das dritte Themencluster dieser Smart City Conference hatte den Schwerpunkt Teilhabe bzw. Bürgerbeteiligung. Thematisiert wurden hierbei erfolgreiche Apps und Bots, die Bürgern dabei helfen, den Kontakt mit ihrer Verwaltung aufzubauen. Anhand aktueller ISO-Normen sahen Besucher, wie sich Strategien für intelligente Städte und Kommunen umsetzen lassen und, wie die Qualität einer Verwaltung messbar wird. Diskussionsmittelpunkt war die Zurückhaltung deutscher Bürger gegenüber smarten Technologien zur Bürgerbeteiligung. Hier wurde verstärkt appelliert, die Mitmenschen bei der Ideenfindung und Gestaltung von digitalen Lösungen mit einzubeziehen und so die Akzeptanz der Technik zu fördern.

Begleitausstellung zur Smart City Conference

Während die drei Themencluster debattiert wurden, fand zeitgleich im Erdgeschoss des Kieler Rathauses eine Begleitausstellung zur Smart City Conference statt. Viele interessierte Bürger schauten vorbei und suchten den digitalen Dialog zu Unternehmen, wie Schleswig-Holstein Netz AG, LoRaWAN, Stadtwerke Kiel oder zu uns als Anbieter von #SH_WLAN. Ergänzend gab es die Möglichkeit, kurze Fachvorträge zu verschiedenen Themen zu besuchen. Auch hier ging es um Bürgerbeteiligung, Open Data oder das Internet der Dinge. Für die ADDIX vor Ort war Kilian Härtel: Er erklärte in seinem Vortrag, wie einfach sich #SH_WLAN im Alltag anwenden lässt und welche Chancen durch flächendeckende Vernetzung künftig für den Bürger bestehen.

Auch, wenn die "Digitale Woche Kiel" schon wieder vorbei ist, sind wir überzeugt davon, dass auf der Smart City Conference einige Grundsteine für vernetzte und smarte Städte gelegt wurden. Das Bürgerinteresse, die diskutierten Themen und die Resonanz sprechen für sich.

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