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Okt 16
2020

Teuer, eine geringe Verbreitung und wenig Folgeleistung - im SPIEGEL-Artikel zur Corona-Warn-App (Corona-Warn-App: Das teure, vergessene Mammutprojekt - spiegel.de) von SAP und Telekom werden einige Probleme der App zusammengefasst. .

Hohe Anforderung an Hardware

Ein klarer Nachteil der App: zur Nutzung ist ein relativ modernes Smartphone notwendig. Damit wird ein Großteil der potenziell besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppe ausgeschlossen – die Seniorinnen und Senioren. Auch für Bürgerinnen und Bürger aus finanziell schwächeren Schichten stellt die hohe Hardware-Anforderung der App ein Problem dar.

Corona-Warn-Band: näher am Menschen

Aus diesem Grund haben wir die von Google und Apple entwickelte Tracing Technology auf ein Armband gebracht. Dies ist deutlich kostengünstiger in der Anschaffung und funktioniert autark als eigenständiges Gerät. Es ist außerdem zu 100% kompatibel mit der App; beide Systeme tauschen die Tagesschlüssel untereinander aus, so dass auf der bereits vorhandenen Verbreitung der App aufgesetzt werden kann.

Durch das exponierte Tragen am Handgelenk sind wir zudem in der Lage, wesentlich besser auf aktuelle Erfahrungen in Bezug auf Abstand und Dauer der Kontakte zu reagieren.

Das Armband begleitet die Nutzerin bzw. den Nutzer immer und überall – während ein Handy beim Einkauf schon mal kurz im Auto liegen bleibt oder man es im Café in die Handtasche steckt und sich nicht die ganze Zeit am Platz befindet. Auch in diesen Momenten schützt das Armband weiterhin.

Risikogruppe besonders schützen

Wir möchten die Risikogruppen schützen und benötigen dringend politische Unterstützung der Bundesregierung, da es verbindlicher Zusagen bedarf, um in die Massenproduktion einzusteigen und die mindestens 30% der deutschen Bevölkerung, die vom System ausgeschlossen sind, zu versorgen. Bundestagsabgeordnete Christine Aschenberg-Dugnus (FDP) ist bereits von der Idee überzeugt und macht sich im Bund dafür stark, dass das Pilotprojekt gefördert wird.

Mit einer solchen Zusage könnte der finanzielle Aufwand pro Armband maximal gesenkt werden. Danach entscheidet sich, ob interessierte Bürgerinnen und Bürger 9 oder 30 Euro pro Corona-Warn-Band zahlen müssen.

Die Sicherheit der eigenen Gesundheit und der umsichtige solidarische Umgang in Zeiten der Pandemie sollte nicht vom Einkommen oder der technologischen Ausstattung des Einzelnen abhängen. Smart Health muss für alle erschwinglich sein – dafür steht das Corona-Warn-Band aus Kiel.

Für weitere Fragen stehen Ihnen die Partner und Initiatoren des Projektes gerne zur Verfügung corona-warn-band.de

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